Früher bauten vor allem Künstler:innen, Sänger:innen oder Politiker:innen mithilfe von Agenturen ein gezielt inszeniertes öffentliches Bild auf. Heute ermöglicht das digitale Zeitalter jeder Person, sich professionell zu präsentieren, sichtbar zu werden und die eigene berufliche Wirkung aktiv zu gestalten.
Anbei 5 Tipps, die Sie bei Ihrer beruflichen Sichtbarkeit unbedingt berücksichtigen sollten:
1.) Ihre Privatsphäre
Ihr Gegenüber wird Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit über Suchmaschinen suchen. Schützen Sie daher Ihre Privatsphäre im Netz und stellen Sie sicher, dass berufliche Kontakte keine privaten Profile, Bilder oder Beiträge von Ihnen finden. Überprüfen Sie regelmäßig Ihre Einstellungen in sozialen Netzwerken und passen Sie Ihre Sichtbarkeit bei Bedarf an.
Motto: Privat ist privat – und bleibt privat.
2.) Ihre Kleidung
Bleiben Sie sich treu – besonders bei der Kleidung für wichtige Termine. Ein bewusst gewähltes Accessoire als Eyecatcher kann wirksam sein und in Erinnerung bleiben. Entscheidend ist jedoch, dass Sie sich wohlfühlen und nicht eingeengt oder verkleidet wirken. Unwohlsein wird vom Gegenüber oft wahrgenommen und kann Ihre Wirkung und Ausstrahlung schmälern.
Wählen Sie daher Kleidung, die Ihnen schmeichelt, zum Anlass passt und Ihrem Gegenüber Wertschätzung signalisiert – ohne Ihre Persönlichkeit zu überdecken.
3.) Ihre Bilder
Bei Bewerbungen gilt: Ein gutes Bewerbungsfoto ist wichtig – es sollte jedoch authentisch bleiben. Ihr Gegenüber sollte Sie aufgrund des Bildes auch persönlich wiedererkennen können. Gemeint ist ein professionelles, sympathisches Foto, das zu Ihnen passt – nicht ein privates Bild vom Hobby, aus dem Urlaub oder vom Strand.
Ein professionelles Profilbild ist daher ein wichtiger Bestandteil Ihres digitalen Auftritts und Ihrer Bewerbungsunterlagen. Private Bilder wirken in einem beruflichen Kontext schnell unseriös. Steuern Sie Ihre visuelle Wirkung bewusst – und achten Sie darauf, welche Bilder von Ihnen im Netz sichtbar sind.
4.) Ihr guter Ruf
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Online-Reputation – also Ihren Ruf im Internet. Suchen Sie Ihren Namen in regelmäßigen Abständen über Suchmaschinen, um zu sehen, welche Informationen, Bilder oder Beiträge über Sie öffentlich auffindbar sind.
Besonders praktisch ist ein Google Alert mit Ihrem Namen. So werden Sie automatisch informiert, wenn neue Inhalte zu Ihrer Person im Netz erscheinen. Dadurch behalten Sie Ihre digitale Sichtbarkeit besser im Blick und können bei unerwünschten oder falschen Informationen rascher reagieren.
5.) Sie an der Steuerung
Steuern Sie bewusst, welche Informationen über Ihre Person im beruflichen Kontext sichtbar sein sollen. LinkedIn eignet sich dafür besonders gut, weil Ihr Profil wie eine digitale Visitenkarte wirkt: Es zeigt, wofür Sie stehen, welche Kompetenzen Sie mitbringen und für welche Themen Sie sichtbar sein möchten.
Achten Sie daher auf eine klare Headline, ein professionelles Profilbild, einen aussagekräftigen Info-Text und relevante Skills. Auch Beiträge, Kommentare und Empfehlungen prägen Ihre berufliche Wirkung. Nutzen Sie LinkedIn nicht nur als Online-Lebenslauf, sondern als aktives Instrument für Ihre Positionierung und Sichtbarkeit.
Fragen? Gerne!






